

Verlag: Peter Erd
ISBN: 381380495X
Autor: Harald Tietze, Ingfried Hobert
Preis: 9.90 EURO
Seiten: 109
Art: Broschiert
Auszug:
Logisches Denken bringt uns kein wirkliches Wissen der empirischen Welt, alle Kenntnis der Realität beginnt und endet mit der eigenen Erfahrung.
A. Einstein
Die Guave ist eine solche Pflanze mit außergewöhnlichen Nährstoffgehalt und erstaunlicher Heilkraft. Sie hat schon seit vielen Jahrtausenden in allen Teilen der Welt vielen Menschen Gesundheit und neue Lebenskraft geschenkt.
Inzwischen findet die Guave über die tropischen Länder hinaus weltweit als Heilpflanze Anerkennung. Durch ihren Nährstoffreichtum und ihre Vielzahl besonderer Inhaltsstoffe hat diese Pflanze eine außerordentliche Heilkraft. Das Wissen um ihre Anwendung zu Heilzwecken wird in vielen Kulturen, insbesondere wo die Pflanze wächst, also vor allem in Südamerika und Südostasien, seit Generationen überliefert. Dieses Wissen beruht zum Teil auf jahrtausendelangen Beobachtungen (wenn auch ohne wissenschaftliche Doppelblindstudien), die für ihre Wirksamkeit bürgen.
Wie klein und unbedeutend wirken dagegen wenige Monate oder Jahre Beobachtung mittels sogenannter "hochwissenschaftlicher" Vergleichsstudien?
Gerade in unserer Zeit, in der man sehr viel über Ernährung lernt und weiß, werden in dieser Beziehung noch immer viele Fehler gemacht.
Noch immer sind zwei Drittel aller Krankheiten auf falsche Ernährung und falsche Ernährungsgewohnheiten zurückzuführen. Noch immer ist jedes zweite Krankenhausbett mit einem "Wohlstandskranken" belegt, der seine Beschwerden durch falsche Ernährungsweise selbst herbeigeführt hat. Dies ist dem Einzelnen kaum übel zu nehmen, denn woher soll man schon wissen, wie man sich vor ernährungsbedingten Krankheiten schützen kann. Leider sind wir in der heutigen Zeit einer Vielzahl von Giftstoffen ausgesetzt. Diese muss unser Körper tolerieren, ob er will oder nicht. Im Laufe der Zeit kann er jedoch unter dieser Last zusammenbrechen. Man denke nur an Farbstoffe, Konservierungsstoffe, Duftstoffe, Aromastoffe und die vielen industriellen Verarbeitungs- und Herstellungsverfahren. Die Frage, wie viel natürliche Nahrung wir noch zu uns nehmen, ist also berechtigt. Wie viel der gesundheits- und lebensspendenden natürlichen Urkraft ist noch in unserer täglichen Nahrung vorhanden?
Mehr und mehr scheint klar zu werden, dass der Mensch nicht nur von künstlichen Produkten leben kann. Zu gross ist der Bedarf an sogenannten Vitalstoffen, also an natürlichen Pflanzen- und Kräuterbestandteilen, die der Körper unbedingt braucht, um gesund und vital zu bleiben. Lange Zeit glaubte man, all diese Stoffe künstlich im Labor herstellen zu können, aber spätestens seit der Verbreitung der gentechnisch gezüchteten Tomaten aus Holland weiß jeder, wie denaturierte Nahrungsmittel schmecken.
Dazu kommt, dass beinahe täglich neue Inhaltsstoffe und Spurenelemente entdeckt werden, von deren Existenz man bisher gar nichts ahnte.
Es liegt also nahe, dass wir beginnen müssen, unser Leben selbst in die Hand zu nehmen und selbst Ausschau zu halten nach Nährstoffen, die zugleich auch Heilmittel für unseren Körper sind.